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Wintercamping in der Eifel: Blogparade OutZeit Blog

Vom Boofen, Baden und Zelten im Winter: Die Blogparade Ergebnisse

Zum 6. Blog-Geburtstag habe ich mich herausgefordert einmal etwas neues auszuprobieren: Zelten im Winter. Damit ich das auch wirklich durchziehe und gleichzeitig noch Tipps von Outdoor-Profis erhalte, habe ich

  1. diesen Selbstest in einer Blogparade zum Thema „Zelten im Winter“ veröffentlicht und
  2. mich zum Outdoor Camp in der Eifel angemeldet, damit es kein zurück mehr gibt. 🙂

Das größte Geschenk zum Blog-Geburtstag sind nun die Beiträge, die die lieben Bloggerkollegen verfasst haben. Ich freue mich sehr, Euch diese nun vorzustellen.

Blogparade Zelten im Winter

Eingeschneite Zelte und gefrorene Augenbrauen. Eigentlich kennt man diese Szenarien hauptsächlich aus Abenteuer-Filmen oder Outdoor-Dokumentationen. Bei dieser Blogparade habe ich mich einmal in der Outdoor-Blogger-Szene umgehört und es gibt sie auch unter uns, diese Winter-Abenteurer. Ich habe mich gefragt, welche Motivation steckt denn bei jedem einzelnen hinter Zelten im Winter? An welche „exotischen“ Orte treibt es diese Natur- und Kälteliebhaber und welches Equipment darf auf keinen Fall fehlen? Viel Spaß beim stöbern.

Die Erfahrungsberichte: Von der Tradition Boofen und verrückten Wintercamping-Ideen

Axel von der Outdoorseite: Zelten im Winter mit Feuer unterm Hintern und völlig zugeschneit

Wintercamping: Alternative Lagerfeuer

Zum Wintercamping gehört auf jeden Fall Feuer dazu – und das nicht nur zum Kaffee kochen, oder aufwärmen sondern auch für Wellness-Maßnahmen 🙂 Foto: outdoorseite.de

Ob in der Eifel, an der Lahn oder in Belgien. Ob in Zelten oder Tipis. Als Organisator der Outdoor Camps, die seit 2014 sowohl im Sommer als auch im Winter stattfinden, ist Axel Profi im Planen und Durchführen von Zelt-Aktionen. Dazu gehört, wie man im Foto sieht, nicht nur das Rahmenprogramm wie Campingplatz, Mahlzeiten und und klassische Outdoor-Aktivitäten, sondern auch spontane Wellness-Maßnahmen. In seinem Artikel berichtet er nicht nur von seinen schönsten Erlebnissen, wie dem Schlafen unter einer Schneedecke und der Outdoor-Badewanne, sondern auch vom vergessenen Schlafsack bei Minustemperaturen. Trotzdem sagt er:

Niemand muss an seine Grenzen gehen (…) Man nimmt eh immer zu viele Klamotten mit.

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Bernd von Sonnige-Pfade.de: Boofen im Advent

Winter-Boofen in der Sächsischen Schweiz

Wichtig beim Boofen im Winter: Die Auswahl einer wettersicheren Boofe. Foto: sonnige-pfade.de

Vor kurzem habe ich erst erfahren, dass es für das Biwakieren in der Sächsischen Schweiz einen eigenen Begriff gibt, nämlich Boofen. Bernd erklärt in seinem Beitrag ausführlich, was es mit dem Übernachten in den „natürlichen Lagerstätten im Elbsandsteingebirge“ auf sich hat. Seit 25 Jahren pflegt die Pfadfinder-Truppe um Bernd das Boofen am 4. Advent. Im Artikel lest Ihr mehr über die lange Tradition dieser „Freiübernachtungsstellen“ unter Felsendächern, wo er sogar schon bei -14 Grad übernachtet hat. Das sagt Bernd zur Kälte:

Mir ist es trotzdem lieber, die Temperaturen liegen etwas unter Null Grad als darüber, denn dann wird es oft naßkalt, der Wind kühlt unangenehm, und einige Male hatten wir auch eiskalte Regenschauer während unserer Wanderungen – das ist so richtig häßlich.

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Simone vom OutZeit Blog: Wintercamping in der Eifel

Wintercamping in der Eifel

Hier könnte ich ewig bleiben: Im warmen Schlafsack mit Blick nach Draußen

Zu guter Letzt verweise ich noch auf meinen Beitrag zum Winterzelten im Rahmen des Outdoor-Camps. Für mich war der eisige Morgen und der Blick aus dem Schlafsack in die weiß gefrorene Natur mit das schönste Erlebnis. Alles was man hierfür braucht ist ein gutes Lagerfeuer, nette Gesellschaft, Frost-verträgliche Isomatte und Schlafsack und ganz wichtig: Eine positiven Einstellung gegenüber jeder Witterung. Mein Fazit zum Zelten im Winter:

Mir gefällt der Gedanke, sich im Winter nicht davon abhalten zu lassen draußen zu sein und sogar typische Sommeraktivitäten durchzuführen.

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Habt Ihr auch Erfahrungen mit Zelten im Winter gemacht und vielleicht sogar drüber gebloggt? Dann schreibt mir oder kommentiert Eure Erlebnisse unter diesen Beitrag 🙂 

Eisige Morgenstimmung am Campingplatz Schafbachmühle, Eifel

Wintercamping in der Eifel: Ein Selbsttest

Wenn man doch die Outdoor-Saison in Deutschland auf das ganze Jahr erweitern könnte… damit meine ich nicht nur wandern gehen, oder Skifahren im Winter, sondern auch draußen übernachten. Als Anlass für das #OutZeitimWinter-Experiment kam das Outdoor Camp in der Eifel wie gerufen. Mit der Anmeldung und der Ankündigung im Blog gab es kein zurück mehr für mich: Jetzt wird im Winter gezeltet!

Wintercamping vs. Sommercamping: Eis am Zelt statt Eis am Stiel

Ich habe mir vorher sehr viele Gedanken gemacht wie es wohl sein würde und wie kalt es nachts in NRW werden kann. Der Unterschied von Zelten im Winter zu Sommer ist definitiv die Beweglichkeit, da man durchweg super dick eingepackt ist. Jede Bewegung ist somit etwas mühseliger, obwohl es im Winter zum Warmhalten doch umso wichtiger ist. Einige wärmende Camping-Tipps habe ich vom Sommer-Zelten übernommen (da kann es abends ja auch schon ganz schön kalt werden ;)); andere Tipps habe ich von Lesern über Twitter erhalten:

  • Auf keinen Fall kalt in den Schlafsack steigen! Lieber vorher ein paar Hampelmänner machen oder einen kleinen Hügel hochlaufen.
  • Alkohol durch Tee austauschen, weil Alkohol die Gefäße weitet und den Körper schnell auskühlen lässt: Das wärmende Gefühl ist nur so lange von Dauer, bis man die Wärme über die Haut an die Luft abgegeben hat.
  • Zelt durchlüften, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Eine gute Isolation zum kalten Boden ist alles!
Zelten im November, Campingplatz Schafbachmühle, Schleiden, Eifel

Ganzjährig geöffnet: Campingplatz Schafbachmühle.

Start ins Winterabenteuer: Outdoor Camp in Schleiden, Eifel

Als ich Mitte November beim 13. Outdoor Camp angekommen bin, war sofort klar: Ich habe es mit echten Profis zu tun: Nämlich mit Axel von der Outdoorseite und Rene von Outdoorspirit. So viel Camping-Equipment hätte ich mir nie erträumen können. Was es alles gibt!

Weil ich erst am 2. Tag angereist bin, stehen die Zelte bereits akkurat auf dem Zeltplatz aufgebaut. Ich will mein Glück ja nicht gleich herausfordern und taste mich mit einer Übernachtung langsam an das Winter-Abenteuer heran. Die Feuerstelle liegt beim Campingplatz Schafbachmühle neben dem Tipi etwas abseits des Zeltplatzes. Als ich ankomme brodelt der Kaffee bereits auf dem Feuer, der Sandwich-Maker geht reihum: Eine ordentliche Stärkung für die bevorstehende Wanderung auf dem Eifelsteig (Etappe 5), unsere Aktivität für den heutigen Tag.

Camping Equipment: Dutch Oven, Kaffeekanne

Bestens ausgestattet mit Kaffekanne und Dutch Oven

Eifelsteig Etappe 5: Vor dem Zelten wird gewandert

Es wird gemütlich in den Tag gestartet und wir wandern gegen 13 Uhr los. Während die Camping-Tage im Sommer sehr lang sind, haben wir jetzt im November nur noch knapp vier Stunden Tageslicht; gerade genug Zeit für 17,4 Kilometer ohne große Wanderpause. Die Tour startet in Schleiden-Gmünd und führt bergauf in den herbstlichen Wald hinein. Ein Highlight ist die Aussicht von der Schutzhütte Kuckucksley über das Oleftal. Ansonsten ist diese Etappe des Eifelsteigs meiner Meinung nach recht unspektakulär, da sie meist über breitere Forstwege führt. Aber das sonnige Wetter, die Gruppe und die Bewegung bereichern den Nachmittag und läuten das winterliche „Draußen-Sein“ hervorragend ein, was in der kalten Jahreszeit meistens viel zu kurz kommt.

Aussichtspunkt Kuckucksley, Eifelsteig Etappe 5

Aussichtspunkt Kuckucksley, Eifelsteig

Herbststimmung auf dem Eifelsteig

Herbststimmung auf dem Eifelsteig

Eifelsteig Etappe 5, Richtung Kloster Steinfeld

Eifelsteig Etappe 5: Endspurt über weite Felder

Must-Do beim Wintercamping: Lagerfeuer

Ohne Lagerfeuer überlebt man sicherlich kein Winter-Camp. Etwas müde und verschwitzt von der Wanderung heißt es jetzt: Schnell das Feuer entfachen. Allerdings ist das gar nicht so einfach, da sich am Boden bereits Reif gebildet hat. Hier kommen wieder die Experten ins Spiel: Die haben etwas Holz nach dem Frühstück zum trocknen an die Feuer-Glut gelegt, sodass wir eine halbe Stunde später sicher sein können, dass hier heute noch gekocht und nicht gefroren wird. Ein Lagerfeuer-Highlight ist sicherlich das selbst zubereitete Pulled Pork im Dutch Oven, welches wir ganze vier Stunden beim bruzzeln auf den wärmenden Flammen beobachten. Das warten hat sich definitiv gelohnt und so geht es nach dem Mitternachtssnack gut gestärkt in den warmen Schlafsack.

Am Lagerfeuer lässt es sich aushalten: Warten auf das Pulled Pork.

Warten auf das Pulled Pork: Im Lagerfeuer lässt es sich aushalten, allerdings zieht die Kälte von Hinten rein, weshalb wir unseren Rücken mit Decken wärmen müssen.

Selbstgebrautes Bier am Lagerfeuer

Ein bis zwei Bier sind schon in Ordnung 😉 Vor allem das Selbstgebraute von outdoorspirit.

Pulled Pork im Lagerfeuer zubereitet

Pulled Pork als Mitternachtssnack und zum Frühstück 🙂

Ersterfahrung: Zelten bei Minusgraden

Besonders hart ist es, vom heißen Feuer raus in die dunkle, eisige Nacht zu treten. Jetzt wird es ernst, denn vom Lagerfeuer sind es ein paar Hundert Meter zum Zeltplatz. Die Kältefront verdrängt die angestaute Müdigkeit, aber die Bewegung vor dem Schlafengehen tut gut. Ausgestattet mit Skiunterwäsche, Jogging-Anzug, Schal und Mütze klettere ich in den Winter-Schlafsack und stecke von Kopf bis Fuß in Daunen. Trotzdem fühle ich mich null eingeengt. Es ist super gemütlich hier im Zelt. Mitten in der Nacht werde ich sogar wach, weil mir zu warm ist: Bei minus 2 Grad? Gutes Equipment ist einfach alles…

Wintercamping: Warmer Schlafsack ist ein Muss

Ein Blick hinter die Winter-Zelt-Kulisse

Zelten im Winter: Der Morgen danach

Das Allerbeste beim Zelten im Winter, das gibt es am Morgen danach. Beim Öffnen des angefrorenen Zeltreißverschlusses eröffnet sich der Blick in die weiße Natur. Zwar ist die Landschaft nicht schneebedeckt, aber überall haben sich winzige Eiszapfen gebildet: An den Gräsern, Blättern, Bäumen und an all unseren Sachen. Alles ist noch ruhig und friedlich und ich könnte ewig hier im warmen Schlafsack liegen und nach draußen schauen.

Wintercamping in der Eifel

Guten Morgen! Ausblick vom Zelt in die Winterlandschaft

Frostige Natur

Frostige Natur

Fazit zum Winter-Camping in der Eifel

Würde ich es wieder tun? Mit Sicherheit. Aber ohne die gute Organisation von Axel und das perfekte Equipment (geliehen von Rene) wäre diese Aktion gar nicht möglich oder viel weniger komfortabel gewesen. Großen Dank dafür! Mir gefällt der Gedanke, sich im Winter nicht davon abhalten zu lassen draußen zu sein und sogar typische Sommeraktivitäten durchzuführen. Habt Ihr Erfahrung mit Zelten im Winter? Oder bleibt es für Euch eine Sommer-Erfahrung?

Ihr wollt Euch noch mehr in das Thema Wintercamping einlesen?

Sebastian hat auf seinem Blog Campingliebe wertvolle Tipps zusammengefasst: Was brauchst du zum Wintercamping? Wie bereitet man sich am besten vor? Wie bleibt man warm u.v.m. Hier gehts zum Artikel.

Wintercamping in der Eifel

Hier könnte ich ewig bleiben: Im warmen Schlafsack mit Blick nach Draußen

 

Zelten im Winter

Blogparade: Zelten im Winter

Jaja, ich gebe es zu – ich bin ein Schönwetter-Zelt-Mädchen mit Hang zum komfortablen Wohnmobil. Innerlich ist zwar mein größter Wunsch einmal in den Bergen unter freiem Himmel zu schlafen, aber das eigentlich auch eher im Sommer. 🙂

Beim Wandern gibt es für mich kein schlechtes Wetter, wieso also beim Zelten? Ich habe einfach großen Respekt vor einer durchfrorenen Nacht. Trotzdem ist da dieser Reiz, es einmal auszuprobieren. Als Anlass nehme ich das 13. Outdoorcamp in der Eifel mitten im November, zu welchem mich der Axel von Outdoorseite schon zigmal eingeladen hat 😀

Zelten im Winter: Wie war es bei euch so?

6 Jahre OutZeit Blog – heute ist sein Geburtstag und zum ersten Mal starte ich eine Blogparade. Ich bin super aufgeregt, ob das funktioniert, wer hier mitmacht, und was für tolle Inspirationen dabei herauskommen werden.

Also her mit euren Erfahrungen, Erlebnisberichten, Learnings und Tipps für ein perfektes Wintererlebnis im Zelt.

Mich würde brennend Interessieren…

  • deine Motivation und die Anlässe: Wie oft und warum überhaupt zeltest Du im Winter?
  • wo du zeltest: In Deutschland oder sogar im Ausland? Auf Campingplätzen oder im Biwak? (Dach-)Zelt oder sogar Hängematte?
  • welches Equipment für dich dazugehört: Von Schlafsack, Isomatte bis zum Glühwein und sonstigen wärmenden Maßnahmen und Bewegungstipps vor dem Schlafengehen.
  • was deine schlimmsten und schönsten Erfahrungen waren?

#OutZeitimWinter: Mach mit bei der Blogparade!

Veröffentlicht bis zum 01.12.2019 einen Blogartikel zum Thema auf eurem Blog (oder vielleicht habt Ihr schon darüber geschrieben?) und schickt mir eine E-Mail (simone @ outzeit-blog.de) mit dem Link sowie einem Foto, das ich für die Zusammenfassung auf meinem Blog verwenden darf. Gerne könnt ihr den Hashtag #OutZeitimWinter beim Posting Eures Artikels nutzen, dann finde ich alle Posts & Tweets zum Thema und kann die Artikel auf den Sozialen Medien Featuren.

Ich freue mich auf Eure Beiträge,

Simone

Hängebrücken im Butzerbachtal

Höhlen und Hängebrücken im Butzerbachtal

Das schöne an Wandertouren ist: Es gibt sie überall. Und man kann sie immer gut mit anderen Aktivitäten kombinieren.

Egal ob man einen Städtetrip plant, Freunde besucht oder auf Geburtstage & Hochzeiten eingeladen ist. Meistens befindet sich eine Wandermöglichkeit ganz in der Nähe.

So zum Beispiel in Trier. Wir waren auf einen Geburtstag eingeladen und wollten den Trip mit einer kleinen OutZeit kombinieren. So bin ich auf das Butzerbachtal gestoßen und für mich eine der schönsten und abwechslungsreichsten Wanderetappen im deutschen Mittelgebirge.

Wasserfälle im Butzerbachtal

Auf dem Römerpfad durch das Butzerbachtal

Zuerst laufen wir einen Waldweg entlang bis man den Butzerbach erreicht. Die wippenden Hängebrücken und schmalen Pfade sind ein echter Hingucker – zum einen weil alles so schön malerisch aussieht und zum anderen wegen der Trittsicherheit. Man läuft eine ganze Weile im ZickZack über den Flusslauf, bis eine steile Treppe uns von der Wasserlandschaft entfernt.

Aussicht von der Hängebrücke auf den Wasserfall im Butzerbachtal

Hängebrücken auf dem Römerpfad in der Eifel

Römerpfad, Eifelsteig, Eifel

Highlights und Aussichten auf dem Römerpfad

Butzerbachtal und Geyersley

Das Butzerbachtal: Sein schönstes und auffälligstes Merkmal sind wohl die unzähligen Wasserfälle und Wasserläufe des Butzerbachs. Hängebrücken machen es möglich diese aus allen Perspektiven zu bestaunen – von links, rechts und von oben herab. An dieser Stelle schlängelt sich der Römerpfad von einer zur anderen Uferseite mit einer plätschernden Geräuschkulisse im Hintergrund.

Als nächstes erwartet uns der  Aussichtspunkt Geyersley mit Blick über die Felder des Kylltal und auf die Burg Ramstein. Man kann den Ausgangspunkt der Wanderung erkennen: Ein kleiner Punkt in der Ferne, der die gelaufene Strecke extrem weit weg erscheinen lässt. 🙂

Wasserfall Wanderweg Römerpfad

Butzerbachtal

Aussicht vom Geyerlay ins Kylltal und auf die Burg Ramstein

Aussicht ins Kylltal und auf die Burg Ramstein.

Klausenhöhle & Genovevahöhl

Die Klausen-und Genovevahöhle sind die nächsten Highlights der Wanderung. Die beeindruckenden Felsformationen laden uns zu einer kleinen Wanderpause, zum Staunen, Anfassen, Reinklettern ein. In der 15 Meter hohen Genovevahöhle kommt man sich winzig vor. Dieser Sagenumwobene Ort hat nichts mit den Römern zu tun, sondern mit einem Gerücht der Untreue und daraufhin die Flucht der schönen Genoveva, die im 18. Jahrhundert dort mit Ihrem Sohn gelebt haben soll.

Genovevahöhle Butzerbachtal, Römerpfad

Die Genovevahöhle: Winzig kommt man sich in der Höhle vor.

Genovevahöhle Eifel

Klausenhöhle auf dem Römerpfad

Klausenhöhle

Die Pützlöcher: Bergwerk und Steinbruch

Römische Geschichte kann man an den Pützlöchern erleben, einem römischen Bergwerk. Hierher stammen die Quader, die zum Bau der Porta Nigra verwendet wurden.

Infos zur Wanderung durch das Butzerbachtal

Streckeninformationen und Startpunkt

Durch das Butzerbachtal führen gleich zwei Premium-Wanderwege: Der knapp 10 Kilometer lange Römerpfad und die Etappe 15 des Eifelsteig. Da wir heute Abend ja noch andere Pläne haben, entscheiden wir uns für die etwa vierstündige Rundwanderung mit 456 Höhenmetern über den Römerpfad. Start- und Endpunkt ist die Burg Ramstein bei Kordel.

Eifelsteig Etappe 15

Fazit zur Wanderung

Die Tour ist absolut empfehlenswert. Es macht riesig Spaß über die Brücken und entlang es Butzerbachs zu laufen. Das Zusammenspiel von Flusslandschaft und Höhlen macht die Tour unterhaltsam und abwechslungsreich.

Der Römerpfad eignet sich für trittsichere Wanderer das ganze Jahr über: Im Winter kann es sein, dass die gefrorenen Wasserfälle für ganz besonderen Charme sorgen. Im Sommer führt ein großer Teil der Tour durch schattigen Wald.

Wer noch nie in Trier war kann diese Wanderung wunderbar mit einem Besuch der Römerstadt kombinieren – auch geschichtlich ist die Gegend einmalig.

Welches sind Eure Lieblingswanderungen in der Eifel?

Weitere Infos zur Tour:

Römerpfad: Eifel.info

Etappe 15: Eifelsteig.de

Butzerbachtal: anders-wandern.de

Anton-Karg-Haus Kaisergebirge

4 Tage Kaisergebirge in Bildern

Meine Familie kennt mich schon ziemlich gut. Es gibt wohl kaum ein besseres Geburtstagsgeschenk als eine Hüttentour durch die Alpen.

Mein Bruder hat die Tourenauswahl getroffen: Wandern im Gebiet des Zahmen und Wilden Kaiser. Vier Tage von Hütte zu Hütte auf der Kaisertour. Es war seine erste Hüttentour und das Resume lautet: Berge schaffen Gänsehaut-Momente! Ich hätte es besser nicht formulieren können. Und obwohl wir uns knapp unter der 2.000er-Grenze des Kaisergebirges aufgehalten haben, sammelten wir zahlreiche Höhenmeter und berauschende Gipfelglück-Momente.

Rückwirkend können wir sagen: Wir hatten für August wirklich kein Sommerwetter, aber eine spannende Mischung aus Sonne und Wolken. Obwohl wir die ersten Tage im dichten Nebel losgewandert sind, hat sich die faszinierende Bergwelt mindestens einmal pro Etappe durch die Wolkendecke gekämpft um sich von seiner prachtvollen Seite zu präsentieren.

Da Fotos mehr als unzählige Worte sagen, erhaltet Ihr die Zusammenfassung der Tour nun in Bildern…

Die Kaisertour: Etappe 1-4 in Bildern

1. Wanderwege im Kaisergebirge

Eins muss man der Kaisertour lassen: Die Wege sind wunderbar abwechslungsreich: Weicher Waldboden, weite Wiesen, schmale Pfade, steinige Aufstiege, holzige Stufen. Es wurde viel gekraxelt und nie langweilig.

Etappe 2 Kaisertour

Nebel liegt in der Luft: Am zweiten Tag müssen wir einige Höhenmeter machen bis wir über den Wolken waren.

Gesicherter Steig zur Pyramidenspitze am Zahmen Kaiser

Seilgesicherte Etappen auf dem Weg zur Pyramidenspitze.

Hochebene im Kaisergebirge

Weitblick. Ein wirklich schöner Abschnitt über weite Wiesen auf der Hochebene der Etappe 3. Nachdem wir zuvor am Bettlersteig auf jeden Tritt achten mussten, konnten wir hier den Ausblick in vollen Zügen genießen.

2. Pflanzenwelt im Kaisergebirge

Ich habe versucht einige Blumennamen ausfindig zu machen, allerdings fällt es mir sehr schwer. Vielleicht befindet sich ja ein Experte unter den Lesern? Dadurch, dass sich die Vegetationsstufen aufgrund der Höhenlagen ständig wechseln, ist die Flora sehr vielschichtig: Immerhin wandern wir um die 1.000 Höhenmeter pro Tag. Wer sich mehr mit dem Thema beschäftigen möchte, sollte unbedingt den Alpenpflanzengarten an der Vorderkaiserfeldenhütte besuchen.

Vegetation im Kaisergebirge: Farne am Wegesrand

Grünes Kaisergebirge! So eine abwechslungsreiche Vegetation am Wegesrand. Die Farne schaffen ein tropisches Flair.

Etappe 1 zur Vorderkaiserfeldenhütte: Klee am Wegesrand

Leuchtend grünes Klee beim Aufstieg zur Vorderkaiserfeldenhütte.

Pilze im Wald: Kaisergebirge

Immer wieder: Mystischer Wald.

Wanderweg auf der Kaisertour Etappe 2

 

Etappe 2 - kaisertour

Kurz öffnet sich die Wolkendecke. Und vor dem Berg tummelt sich eine Wiese voller Alpen-Disteln.

Gipfelkreuz Kaisergebirge

Es ist peinlich, aber ich weiß gerade nicht, welches Gipfelkreuz es war. Vielleicht Gamskogel? Aber auf dem Foto ging es ja um die Blumen … 😉

3. Tierwelt im Kaisergebirge

Die Alpenkuh ist auf jeden Fall immer ein schönes Motiv in den Bergen, wobei ich auch sehr viel Respekt vor den großen Tieren habe. Ein paar Murmeltiere oder ein Steinbock ist natürlich ein Traum auf jeder Wandertour, der uns diesmal leider ausblieb. Umso interessanter waren die kleinen Begegnungen: Auf Augenhöhe mit einem Grashüpfer und ein mich kitzelnder Schmetterling 🙂

Grashüpfer in den Alpen

Perspektivenwechsel: Die Wanderwege aus Sicht eines Grashüpfers.

Schmetterlinge Kaisergebirge, Etappe 3 Kaisertour

„Schmetterlingstal“ haben wir diesen Abschnitt der 3. Etappe genannt, weil sie uns zum Teil ein ganzes Stück begleitet haben. Sehr ungewöhnlich, dass sie so zutraulich sind, oder habt ihr das schonmal erlebt ?!

Alpenkühe vor Bergpanorama: Etappe 4 Kaisertour

Kuh müsste man sein und in diesem Bergdorf leben: Tag für Tag traumhaftes Bergpanorama.

Kühe im Kaisergebirge - Etappe 2 Kaisertour

Alpenkühe im Kaisergebirge –  während sie gemütlich grasen stehen wir am Ende der Etappe 2 kurz vor der Erschöpfung. Und dann geht es noch einmal einige Höhenmeter hinauf bis zum Stripsenjochhaus.

4. Gipfelglück auf der Kaisertour

Der imposanteste Gipfel war für uns die Pyramidenspitze – mit 1.997 müNN. der höchste Punkt der Tour. Sicherlich ist auch die Aussicht vom Stripsenkopf und der Naunspitze sehenswert, allerdings lagen diese bei uns im Nebel, weshalb wir die kleinen Umwege ausgelassen haben.

Etappe 2 Kaisertour zur Pyramidenspitze

Über der Baum- und Nebelgrenze Richtung Pyramidenspitze. Auf dem Foto ist das Gipfelkreuz nicht erkennbar, aber hier war es erstmals sichtbar am Ende der Gebirgskette.

Gipfelglück auf der Pyramidenspitze

Gipfelglück auf der Pyramidenspitze (1.997 müNN). Warm strahlt die Sonne ins Gesicht. Der Nebel schwebt vor sich hin und verändert sekündlich die Aussicht. traumhaft schön ist es hier am höchsten Punkt der Kaisertour. Es war auch die längste Etappe und erst ein Bruchteil davon war geschafft, deswegen mussten wir nach einer halben Stunde schon weiterziehen. Hier hätte man es ewig aushalten können.

Anton-Karg-Haus Kaisergebirge

Gipfelglück ist auch, wenn man auf schöne Gipfel schaut, oder? 🙂 Das Anton-Karg-Haus lädt mit dieser grandiosen Aussicht zu einer Pause ein – obwohl wir gerade mal eine Stunde Abstieg hinter uns haben…

5. Hüttenmomente im Kaisergebirge

Jede Hütte hat doch seinen ganz eigenen Charme. Drinnen wie draußen erfährt man diese besondere Almhütten-Atmosphäre: Man schaut in zufriedene Gesichert der Hüttenwirte und der Wanderer: Gesättigt von den Eindrücken der Landschaft. Alle verbindet die liebe zum Berg. Nach der Einkehr hat man den Rest des Tages zum abschalten, Aussicht genießen, schlemmen und zum Austausch mit anderen Outdoor-Begeisterten über diese und jene Touren, die man schon erlebt hat. Wenn es draußen ungemütlich und frisch wird, lädt die urige Stube zum verweilen oder Kartenspielen ein bis sich die Müdigkeit von der Anstrengung meldet und die schweren Beine den Weg ins Schlaflager finden. Hach, kennt Ihr dieses Hüttengefühl?

Aussicht Vorderkaiserfeldenhütte Kaisergebirge

Ab in den Liegestuhl. Nach zwei intensiven Stunden Aufstieg am ersten Tag konnten wir einfach den Moment genießen und die Aussicht von der Vorderkaiserfeldenhütte. Zumindest für eine gute Stunde bis wir wieder in der Wolke verschwanden ..

Vorderkaiserfeldenhütte

Füße hoch und entspannen. Was gibt es schöneres als auf einer Berghütte zu sitzen bei Weizen und Sonnenschein?

Stripsenjochhaus im Kaisergebirge

Das Stripsenjochhaus bei der Ankunft an Tag 2 – es lässt nicht vermuten, was sich für eine grandiose Aussicht hinter dieser Nebelwolke befindet… Man freut sich auf alle Wanderer, die die gleiche Tour laufen und ist stolz, dass man diese anstrengende Etappe geschafft hat. Unser Ritual bei der Ankunft: Erstmal eine Spezi.

Aussicht vom Stripsenjochhaus

Und am nächsten Tag steht plötzlich diese Bergwand vor unserer Nase und ein weiter Blick eröffnet sich in die Bergwelt: Beste Frühstücksaussicht auf dem Stripsenjochhaus!

Weinbergerhaus am Brentenjoch - Einkehr Kaisertour

Kleiner Luxus zum Schluss: Einkehr in der liebevoll eingerichteten Privathütte, dem Weinbergerhaus. Es gibt kleine Zimmer, ein modernes Bad. Das Haus erinnert vielmehr an ein Familienhaus als eine Hütte in den Bergen. 22 Gäste finden hier Platz. Ein Riesen Kontrast zum Stripsenjochhaus, wo weit über 100 Leute übernachtet haben. Draußen gibt es Alpakas und zwei super süße Katzenbabys.

Résumé: Die Kaisertour & Alternativen

Die „kaiserliche“ Traumtour

Vorderkaiserfeldenhütte – Stripsenjochhaus – Weinbergerhaus (mögliche alternative: Gruttenhütte)

Wandern mit Bruderherz

Was eine Landschaft! Man kann es kaum in Worte oder Bilder fassen – das Kaisergebirge müsst ihr am besten einmal selbst erleben.

Schon wieder habe ich gemerkt, wie super die Infrastruktur in den Alpen ist: Die Recherche im Internet, die Beschilderung, die Auswahl der Hütten. Und trotzdem habe ich gemerkt, dass diese vorgefertigten Touren seine Vor- und Nachteile haben. Vorteil ist auf jeden Fall die einfache Planbarkeit und kurze Vorbereitungszeit. Wir waren außerhalb der Ferien unterwegs, deshalb kann ich noch nicht einmal sagen, dass die Tour überlaufen war. Etappe 3 und 4 war gut besucht, auch von Tageswanderern und besonders um den Hintersteiner See herum, aber das lag eher am Wochenende als an der Kaisertour selbst.

Türkises Wasser: Der Hintersteiner See

Türkisgrünes Wasser lädt zur Abkühlung ein. Aber Vorsicht! Es gibt nur die eine öffentliche Badestelle, ansonsten ist der See Privatgelände. Wir sind ganz optimistisch weitergelaufen und konnten am Ende nicht schwimmen gehen…

Ein Nachteil sind einfach die wunderschönen Hütten und alternativ-Touren, die man verpasst. Das Anton-Karg-Haus zum Bespiel ist so eine kleine schöne OEAV-Hütte mit traumhafter Aussicht (siehe Titelbild), kleinen Zimmern und total liebevoll authentischen Hüttenwirten. Ein perfekter Ort für Tagesetappen (z.B. auch auf die Pyramidenspitze oder den Stripsenkopf). 15 Minuten vom Anton-Karg-Haus entfernt liegt das Kaisertal-Hans-Berger-Haus, welches auch einen sehr sympathischen Eindruck macht.

Anton-Karg-Haus Kaisertal

Idyllisch im Tal gelegen – Sportliche Höhenmeter vorprogrammiert 😀

Kaisertal-Hans-Berger-Haus

Nur auf Durchreise gestoppt, aber sehr sympathische Einkehrmöglichkeit.

Alle Infos zur Tour findet Ihr unter alpenvereinaktiv.com.

Weitere Infos zur Region unter wilderkaiser.info.

Dachstein Salzkammergut Bergkamm

Sanfter Wintertourismus im Dachstein Salzkammergut

Schneeschuhwandern ist schon eine besondere Wintersportart: Man benötigt keine großen Vorkenntnisse und bis auf die Schneeschuhe keine spezielle Ausrüstung. Man braucht keine präparierten Pisten oder Skilifte. Man erreicht tief verschneite Orte, egal ob es einen Hang gibt oder flaches Land. Es ist die winterliche Wander-Alternative, macht großen Spaß und kann auch abenteuerlustig werden.

Das alles haben wir bei einer Wanderung mit Waldpädagogin Betty im Dachstein Salzkammergut kennengelernt. Neben Schneeschuhwandern bietet die Weltkultur- und -naturerbe Region einiges an sanftem Wintertourismus fernab der Piste…

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Alternativer Winterurlaub: Das Großarltal abseits der Piste

Wintersport ist bislang nie ein großes Thema für mich gewesen; nicht auf dem Blog, nicht hier in Köln, auch nicht in meiner Kindheit. Wir waren mal mit der Familie im Sauerland Schlitten fahren, in meiner Schulzeit gab es die Skifreizeit und zu meiner Studienzeit in Passau stand ich das erste Mal auf Schneeschuhen. Das war’s.

Dann habe ich das erste Mal von Best of Winter und sanftem Wintertourismus gehört und war direkt angetan von der Idee: Bei der Aktion Winter-Flow-Feeling geht es darum, den Winter auf sanfte und ursprüngliche Art zu erleben und das Alternativ-Programm zu Party & Piste zu entdecken. Dazu kommt eine unerwartet große Auswahl an Wintersportarten, für die man keinen Skipass benötigt. Und so sind wir im Großarltal gelandet… Weiterlesen

Outdoor in Gent: Mit dem Kajak durch die Grachten

Jede Stadt hat doch ihren besonderen Reiz: Jahrhunderte alte Sehenswürdigkeiten, lokales Essen, aufwändige Streetart oder besondere Kunstmuseen.

Für mich macht einen Städtetrip besonders, wenn man die Stadt aktiv erleben kann. Irgendetwas Naturbezogenes ergibt sich sicherlich überall: Eine Radtour, Geocaching oder ein Spaziergang im Park.

In Gent haben wir uns bewusst auf die Suche nach Outdoor-Aktivitäten gemacht. Und so sind wir auf ein Kajak-Abenteuer aufmerksam geworden – mitten im Herzen der Genter Altstadt… Weiterlesen

Alternative zum Teide-Sonnen­aufgang: Teneriffas Alto de Guajara

Von La Gomera aus waren sie fast täglich zu sehen: Die Spitzen des 3.718 Meter hohen Vulkans Teide auf Teneriffa, der dritthöchste Vulkan der Welt!

Wir haben lange überlegt: Es hat doch sicher seinen Reiz, dort oben zu stehen, den Sonnenaufgang zu schauen und bis auf die Nachbarinseln La Gomera, Gran Canaria und El Hierro zu sehen.

Aber da waren auch verschiedene Gründe, die uns davon abgehalten haben:

  • eine Seilbahn, die bis auf 3.555 müNN fährt.
  • die Genehmigung, die man für den restlichen Anstieg benötigt, und die eingeführt wurde, um das hohe Tourismusaufkommen zu kontrollieren. (Hinweis: Das Ticket ist kostenfrei und ist erst ab 9 Uhr Morgens notwendig.)
  • die Zwischenübernachtung auf der nahegelegenen Schutzhütte Altavista. Wir hatten ja schon eine schöne Unterkunft gebucht
  • und nicht zuletzt das frühe Aufstehen 🙂

Deshalb haben wir uns für den Nachbarberg Alto de Guajara (2.715 müNN) entschieden und diese Entscheidung hat sich gelohnt; nicht zuletzt für die permanente Aussicht AUF DEN TEIDE! Weiterlesen

Bloggerinterview: Highlights & Höhenglücksteig im Nürnberger Land

Das Nürnberger Land hat für Outdoor-Liebhaber einiges zu bieten: Die „Must Knows“  des Frankenlandes kennt Ihr vielleicht schon von meinem Nürnberger Land Outdoor-Lexikon. Dieses Jahr gab es wieder eine Bloggerreise in das mitteldeutsche Kletter El Dorado. Leider bin ich krank geworden, musste absagen und mir das Abenteuer neidisch über Social Media ansehen.

Da ich aber sehr neugierig bin, habe ich alle Teilnehmer noch einmal persönlich kontaktiert und nach ein wenig Insiderwissen gefragt. Hier kommt die Zusammenfassung des Interviews und ein paar weitere Eindrücke über Klettersteige, Wanderungen und tierische Begegnungen!  Weiterlesen