Über Schneeberge zur Sonnenalm in Hauzenberg

Inspiriert vom Outdoor-Blog VOI Outdoor und passend zum guten Wetter, haben wir als unser Tagesziel, die Sonnenalm, ausgewählt. Gestartet haben wir unsere Winter-Tour in Hauzenberg, das bekannt ist für seinen Christkindlmarkt im „Stoabruch“.

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Der Weg zur Sonnenalm

Vom Parkplatz aus sind wir über den Goldsteig in Richtung Freudensee gelaufen, teils durch tiefen Schnee, teils durch andere Fußspuren und zwischenzeitlich über leicht geräumte Wege, entlang eines Bachlaufs und vorbei an frisch gebauten Schneemännern. Nach circa einer halben Stunde haben wir den Ort Raßreut erreicht und wenig später erwartete uns ein recht steiler Anstieg.

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Teilweise konnten wir auf einen Waldweg ausweichen, der etwas fernab der Straße verlief. Auch wenn es sehr anstrengend war, durch den tiefen Schnee, über bisher unbenutzte Pfade zu gehen, war es aber auch umso reizvoller. Leider endete dieser Weg recht schnell, sodass wir über ein Feld zurück zur Straße laufen mussten. Das Schild zur Sonnenalm führte uns über keinen anderen als den gut befahrenen Asphaltweg. Die 20% Anstieg brannten in den Beinen. Es war zwar sehr schön durch die schneebedeckte Tannenallee zu laufen, trotzdem auch etwas gefährlich und ungemütlich.

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Nach insgesamt gut 1,5 Stunden haben wir die Sonnenalm erreicht. Voll war es zur Mittagszeit, denn nur 500 Meter entfernt laufen 4 Skilifte und Snowboardbahnen auf hochtouren. Trotzdem war es ein perfekter Ort zum Aufwärmen und für eine kleine Mittagsmahlzeit. Die Sonnenalm bietet eine schöne Stube, eine große Terrasse mit Ausblick auf Hauzenberg und eine Menükarte voller bayerischer Spezialitäten.

Da uns niemand eine Alternativroute nennen und versichern konnte, dass wir vor Sonnenuntergang heil in Hauzenberg ankommen würden, nahmen wir denselben Weg zurück, was aber der tollen Aussicht wegen nicht allzu schlimm war. Ein schöner Feiertags-Ausflug!

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Fazit zur Schneewanderung

+ viel Schnee

+ toller Ausblick auf Hauzenberg und die Berge des Bayerischen Waldes

– z.T. sehr steiler Anstieg

– viel Asphalt und viele Autos (für alternative Wege muss ich mich nochmal bei den Kollegen erkundigen :-))

 

Weiterer Hinweis über Hauzenberg

hauzenebrg granitzentrumGestartet wurde die Tour in Hauzenberg, nur gute 20 Minuten Fahrtzeit von Passau aus. Wir haben auf dem Parkplatz des Granitzentrums geparkt, wo vor kurzem noch der Christkindlmarkt im „Stoabruch“ stattgefunden hat, welcher zwar recht klein ist, aber in toller Atmosphäre viel über die Arbeit im Steinbruch erzählt. Außerdem gibt es Indoor wie Outdoor Verkaufsstände, leckeres deftiges und süßes Essen, sowie Glühwein (recht günstig, jedoch leider nur in Bechern).

Weitere Infos zum o.g. Skigebiet gibt es unter  http://www.skigebiet-bayern.de/

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