Frische Makrelen aus dem Stongfjord

Vom Fischen und Filetieren – Ersterfahrungen in Norwegen

Letzter Tag der #Fjordchallenge 2016, aber noch nicht der letzte Bericht… 🙂

Vielleicht habt ihr ja schon von meinen Ersterfahrungen bei dieser Gruppenreise gelesen, vom Kajaken und Mountainbiken oder von unserem Segelabenteuer?

In diesem Artikel geht es um die nächste Ersterfahrung, die die #Fjordchallenge mit sich bringt: Er handelt vom Fischen und Filetieren.

Mit toten Fischen habe ich in meiner Kindheit schon erste Erfahrungen gemacht: Mein Bruder und ich sind auf der Maas in Holland Paddelboot gefahren und entdecken diesen Fisch auf der Wasseroberfläche. „Den nehmen wir für unsere Eltern mit!“, dachten wir und luden das Teil mit dem Paddel ins Boot. Keine gute Idee, denn so schnell wurde ich den Gestank von meinem Bikini nicht mehr los. Der kleine feine Unterschied zur Fischfang-Erfahrung in Norwegen: 1) Die Fische schwimmen lebendig in den Tiefen der Fjorde. 2) Sie müssen noch getötet und 3) von uns gegessen werden. Weiterlesen

Segelboote im Hafen, Norwegen, Stongfjorden

Segeln in Norwegen: Gen Horizont mit Wind und Motor

Weiter geht’s mit dem Norwegen-Abenteuer bei der #Fjorchallenge 2016.

Ich habe euch ja schon von meinen Mitreisenden, unserem schönen Basecamp in Stongfjorden, der grandiosen Radtour und meinen Grenzerfahrungen beim Kajaken erzählt. (Noch nicht gelesen? >> hier entlang!)

Der zweite Bericht handelt von unserem Segelabenteuer mit Captain Ray, der nicht nur zu verführerischen Sail&Hike Trips mit seinem Boot einlädt, sondern auch noch sein herrliches norwegisches Traumhaus für Urlaub in Stongfjorden vermietet.

Es ist einer dieser Tage, die man von Bergen erwartet, die uns aber bisher erspart geblieben sind: Es ist kalt & nass. November-Wetter im August. Trotzdem wollen wir weitere Abenteuer erleben und steigen auf das Segelboot. Klingt – wie ich finde – zunächst unspektakulärer als es tatsächlich ist. Aber Segeln ist Balsam für jede Outdoor-Seele. Weiterlesen

Das erste Mal: Norwegen

Es gibt immer ein erstes Mal. In diesem Fall: Das erstes Mal Norwegen, mein Sommer-Abenteuer 2016 und oben drauf findet zum ersten Mal die #Fjordchallenge statt, eine Outdoor-Erlebnis-Einladung von Timo (Bruderlichtfuß-Blog) in seine neue Heimat Stongfjorden.

Das klingt ja schon einmal spannend an sich. Aber was „Norwegen“ und „Fjordchallenge“ eigentlich bedeuten, das habe ich erst vor Ort verstanden:

Norwegen bedeutet 385.000 Quadratkilometer wilde Natur und 400m tiefe Fjorde bei durchschnittlich 13 Menschen pro Quadratkilometer (vgl. Deutschland: 230)*. Wasser ist dort ein grundlegendes Element. Die Menschen wachsen mit Booten und beim Fischen auf. Man fährt in Norwegen so häufig Fähre wie wir Fahrstuhl. Das Nationalgericht sind Tacos (Freitags gibt es in vielen Supermärkten Rabatte) und wenn von Wikinger-Benehmen die Rede ist, meint man die schroffen, herzlichen Menschen, die niemals mit essen warten würden, bis der letzte den vollen Teller vor sich stehen hat.

Norwegen ist so fortgeschritten und europäisch und doch voller Kulturschock-Potenzial der positiven Art. Meine Zeit in Stongfjorden entpuppt sich als allerfeinste Entdeckungsreise und Abenteuertour: Nämlich voller lauter Erst-Erfahrungen. Weiterlesen

Typisch Serbisch!

Ich muss ja zugeben, ich hatte wenig Vorstellung davon, wie es im Balkan und speziell in Serbien und Belgrad sein würde. Vielleicht ähnlich wie in Prag?

Am Ende bin ich sehr positiv überrascht von dem Land, der Freundlichkeit der Menschen, und der Unkompliziertheit was das Reisen angeht (Na gut, die Anbindung und das Wissen über die Nationalparks könnte etwas besser sein, aber das ist eine andere Geschichte).

Hier geht es jetzt erst einmal um Eindrücke und vielleicht sogar Klischees. Eigentlich bin ich kein Fan von Verallgemeinerungen, aber sie helfen manchmal eine Vorstellung zu schaffen. Was könnte man also als typisch serbisch bezeichnen?

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Serbien und Norwegen – Eine ungewöhnliche Urlaubskombi

Ich habe da so einen Tick. Wenn ich einmal im Buchungsmodus bin, plane ich meisten gleich mehrere Reisen oder Kurztrips. So auch diesen August.

Es stehen zwei Reisen an, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es geht nach Serbien und Norwegen.
Die Reisen sind sehr verschieden, aber nicht nur wegen der Länder selbst, sondern auch wegen meiner teils chaotischen Organisation… Weiterlesen

Reisegeschichten – Überraschungen und Banalitäten in Phnom Penh

März 2012. Ich bin mit Christina in Kambodscha unterwegs. Wir haben schon viel zusammen erlebt. Wir sind zusammen zur Schule gegangen, wir haben zusammen studiert. Jetzt sind wir zum 1. Mal als Backpacker im fernen Südostasien unterwegs. Wir sind grade auf dem Weg vom idyllischen Kampot (einer Stadt am Fluss, in dessen Zentrum die französische Architektur aus der Kolonialzeit dominiert) Richtung Siem Reap (bekannt für die Tempelanlage Ankor Wat). Die Reise führt uns über die Hauptstadt Phnom Penh.

Wir sind beeindruckt von den liebevollen, freundlichen Menschen. Das übertrifft sogar unsere Erlebnisse zuvor in Thailand. Nur  ein Problem haben wir in Kambodscha, und das kennen viele, die zum ersten oder sogar zum wiederholten Male den fremden asiatischen Gewohnheiten ausgesetzt sind: Weiterlesen

Reisegeschichten – Fotos, die Anekdoten erzählen

Ihr kennt das bestimmt auch: Der Urlaub ist vorbei und ihr habt viele tolle Fotos mit eurer Kamera oder dem Handy festgehalten und mindestens genauso viele einzigartige Momente erlebt. Eigentlich bin ich niemand, der übermäßig viel in der Vergangenheit gräbt und trotzdem stolpere ich in letzter Zeit immer wieder über Foto-Momente, die ich euch bisher vorenthalten habe.

Deshalb ist mir eines Morgens, als ich nicht mehr schlafen konnte, die Idee gekommen, eine kleine wöchentliche Artikelreihe mit meinen bisher meist unveröffentlichten Fotofundstücken zu starten. Zum Foto gibt es immer eine passende Geschichte, von der Indonesienreise, aus meiner Zeit in Irland, oder auf Mallorca, zu einer Wanderung oder einem Städtetrip.

Vergangene Woche habe ich schon angefangen, ein paar meiner Lieblingsfotos aus Indonesien auf Instagram zu posten. Dazu fehlt jetzt nur noch die passende Anekdote…

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Im Surffieber – Wellenreiten auf Lombok

Bisher habe ich nie richtig die Gelegenheit dazu gehabt, doch im Land der besten Surfwellen will ich mir nicht die Chance entgehen lassen, dieses Wassersporterlebnis einmal auszuprobieren.

Nachdem wir zwei Wochen in den Städten Javas unterwegs gewesen sind – von Jakarta, über Bogor und Bandung nach Yogyakarta – sind wir reif für die kleine Insel Lombok. Weiterlesen

Vulkantrekking auf Bali: Mount Batur

Fünf Wochen lang trage ich schon meine schweren Wanderschuhe im Rucksack.

Eigentlich hatte ich große Tourenpläne für Indonesien, doch mein Surffieber, mein Zeitmanagement und die Regenzeit haben mir einen Strich durch die Rechnung der Rinjanji-Tour auf Lombok gemacht.

Mittlerweile bin ich auf Bali angekommen, habe viel Gutes über den inaktiven Vulkan Batur gelesen und bin gespannt auf die gebuchte Tour. Weiterlesen

Indonesien: Ein Wanderversuch auf den Bromo

Indonesien ist ein Land der Gegensätze

Mehr als die Hälfte der 250 Millionen Einwohner lebt in Java. Viele der 17.000 Inseln sind dagegen kaum besiedelt. Es gibt 50 Nationalparks, eine Reihe von Naturschutzgebieten und viel unberührte Natur. Gleichzeitig herrscht ein riesiges Verschmutzungsproblem: 6 Millionen Tonnen Müll landen jährlich in den Flüssen Indonesiens. Der Cimarung in Jakarta und die Insel Kalimantan gehören zu den 10 schmutzigsten Orten der Welt (Word Bank 2012). Die meisten Menschen leben sehr bescheiden und sind trotzdem unglaublich freundlich und hilfsbereit.Während Bali und ein paar wenige andere Orte voller Touristen sind, wird man in Bogor und anderen Städten als seltene Weiße fotografiert.

Indonesien ist in vielerlei Hinsicht anders. Die Lebenseinstellung, das Klima und auch die Lust am Wandern. Weiterlesen