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Fahrrad-Abenteuer in Köln

Mein Fahrrad-Abenteuer startet mit einem Missverständnis. Freunde von mir sind „auf dem Flohmarkt am Stadion“. Die möchte ich mit einem Besuch überraschen.

Die Sonne scheint durch die Bäume als ich mich auf mein Rad schwinge und meine Tour am Ehrenfeldgürtel starte. Es ist Sonntag und die Straßen sind leer und ruhig.

Eine große Kreuzung später biege ich in den Stadtwald ein. Die einen Spaziergänger führen ihren Hund aus, die anderen bereiten das Picknick für eine Geburtstagsfeier vor.

Ich radel immer weiter Richtung Stadion. Am Tierpark kann man am stylischen Kaffeemobil in Form eines alten Fahrrads guten Kaffee kaufen.
Sonntagsstimmung und Gemütlichkeit liegen in der Luft.
Dann geht es leicht aufwärts. Vorbei am Skatepark überquere ich bereits den äußeren Militärring (Das ist übrigens die Stadtgrenze, wo man die berühmten KVB-Bikes abstellen darf ;)).

Am Stadion angekommen sehe ich ein paar Akrobaten turnend auf der Wiese und ein paar Fitnessgruppen beim Frühsport. Aber keinen Flohmarkt.

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Typisch Serbisch!

Ich muss ja zugeben, ich hatte wenig Vorstellung davon, wie es im Balkan und speziell in Serbien und Belgrad sein würde. Vielleicht ähnlich wie in Prag?

Am Ende bin ich sehr positiv überrascht von dem Land, der Freundlichkeit der Menschen, und der Unkompliziertheit was das Reisen angeht (Na gut, die Anbindung und das Wissen über die Nationalparks könnte etwas besser sein, aber das ist eine andere Geschichte).

Hier geht es jetzt erst einmal um Eindrücke und vielleicht sogar Klischees. Eigentlich bin ich kein Fan von Verallgemeinerungen, aber sie helfen manchmal eine Vorstellung zu schaffen. Was könnte man also als typisch serbisch bezeichnen?

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Serbien und Norwegen – Eine ungewöhnliche Urlaubskombi

Ich habe da so einen Tick. Wenn ich einmal im Buchungsmodus bin, plane ich meisten gleich mehrere Reisen oder Kurztrips. So auch diesen August.

Es stehen zwei Reisen an, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es geht nach Serbien und Norwegen.
Die Reisen sind sehr verschieden, aber nicht nur wegen der Länder selbst, sondern auch wegen meiner teils chaotischen Organisation… Weiterlesen

Outdoor-Ladies im Ammergebirge

Vom Hochwandern und Weitwandern

WANDERN kann jeder. Immer und Überall. Meistens ist viel Bewegung und reichlich Natur im Spiel.

Im Duden ist es eindeutig definiert:

  1. eine Wanderung, Wanderung machen
  2. ohne ein Ziel anzusteuern, (gemächlich) gehen; sich irgendwo ergehen
  3. (nicht sesshaft, ohne festen Aufenthaltsort) umher-, von Ort zu Ort, zu einem entfernten Ziel ziehe

Oder doch nicht so eindeutig?

Ich finde Wandern ist zu vielfältig für eine klare Definition, weil Tausend Umstände das Ereignis beeinflussen: Die Umgebung, das Ziel, die Gesellschaft und so weiter.

Das habe ich vor allem durch meinen Umzug von Bayern nach NRW gemerkt. Die Gegebenheiten unterscheiden sich erheblich, sodass Wandern mir wie zwei komplett unterschiedliche Paar (Wander-) Schuhe erscheint: Weiterlesen

Der Westerwaldsteig

Meine Highlights beim Wandermarathon im Westerwald

Ich habe es Anfang des Jahres über Twitter erfahren: Vom 17.-19. Juni findet das 2. Bloggerwandern in Rheinlandpfalz statt. Dieses Mal auf dem „Top Trail“ Westerwaldsteig. Ich war zwar vor kurzem einmal in der Eifel unterwegs, aber ansonsten sind mir die meisten Wandergebiete hier in der Gegend noch unbekannt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als die Einladung vom Rheinland-Pfalz-Tourismus ins Postfach flatterte.

Anschließend ist mir klar geworden: Es handelt sich tatsächlich um einen Wandermarathon! 45 Kilometer! Auf dem zertifizierten Westerwaldsteig! Von der Holzbachschlucht bis zum Stöffel-Park! Alles an einem Tag!

Ein wirklicher Marathon mit Versorgungsstationen und allem drum und dran. 19 Blogger sind wir insgesamt.

Vorbereitungen auf den Wandermarathon

Ich bin doch ziemlich aufgeregt gewesen und auch etwas eingeschüchtert von der hohen Kilometerzahl. Zum Ausprobieren und Trainieren war ich vor ein paar Wochen mal mit Alex vom Bergreif-Blog auf der 33km langen Feuerroute im Naturpark Rheinland unterwegs. Die Beine haben gebrannt und die Füße geschmerzt.

Doch im Westerwald habe ich eine ganz andere Weitwander-Erfahrung gemacht. Weiterlesen

Lichtblick

Alles glänzt. So schön neu.

Es ist so weit.

Endlich. Aber eigentlich noch nicht so ganz.

Ich kann es einfach nicht mehr abwarten. Und ich will es euch nicht mehr vorenthalten.

Es gibt einen kleinen Lichtblick. Aber ich bin noch nicht am Ende des Weges angelangt.

Seit 6 Monaten wohne ich nun in Köln. Nicht mehr in Passau.

Seit 2 Monaten habe ich keinen Beitrag mehr auf OutZeit Passau veröffentlicht. Dafür am OutZeit Blog gebastelt.

8 Wochen lang. Neben sämtlichen Umzügen. Bewerbungen, Praktikum und Nebenjob.

Jetzt kann ich euch langsam mein neues Design präsentieren. Weiterlesen

© NOUVAGUE SURF FILM NACHT

SURF FILM NACHT – kreative Surfkultur auf der Leinwand

Seit ich wieder in Köln bin, stolpere ich jetzt schon zum zweiten Mal über dieses Event. Und seit ich vor einem Jahr in Indonesien vom Surffieber gepackt wurde, kribbelt es beim Wort „Surf“ in meinen Ohren!
 
Die Surf Film Nacht wird 4x im Jahr von Nouvague Events organisiert und zeigt die wichtigsten Filme aus der Surfszene.
 
Was ich besonders gut finde: Das Unternehmen unterstützt nicht nur professionelle Filmemacher, sondern auch Nachwuchsfilmer und Projekte, die für das Wellenreiten vor Ort wichtig sind. So sammelt sich genug Filmmaterial, um regelmäßig von Stadt zu Stadt zu ziehen.

Morgen ist es in Köln wieder soweit: „Uncharted Waters. The Personal History of Wayne Lynch (2013)“ heißt der aktuelle Film der Tour. Weiterlesen

Pantai Are Guling, Lombok

FEEL HOME AWAY FROM HOME – Blogparade Slow Travel

John und Marc vom Blog 1 THING TO DO haben eine interessante Blogparade zum Thema Slow Travel – Wider den To-Do-Listen gestartet.

Jeder hat bestimmt schon die ein oder anderen hektischen Reisemomente erlebt: Für 14 Tage 12.000 km ans andere Ende der Welt oder eine fremde Stadt erkunden in 48 Stunden. Dabei inhaliert man oft unzählige Eindrücke, für die man eigentlich gar keine Zeit findet, sie richtig zu verarbeiten und zu genießen.

Deshalb widmen sich die beiden Jungs dem Trend Slow Travel – dem langsamen Reisen, wo jede zufällige Entdeckung mehr wert ist als jede Sehenswürdigkeit auf der To-Do-Liste, wo man sich einen Bus mietet, oder via Fahrrad das Traumziel erreicht. Ein schöner Trend, wie ich finde!

Ich selbst bin letztes Jahr in Indonesien mit ein paar Freunden auf den Geschmack des Langsamen Reisens gekommen. Die erste Zeit haben wir auf Java viel zu häufig die Unterkunft gewechselt und uns einige kulturelle Sehenswürdigkeiten angeschaut – die Stadt Yogyakarte, die Tempelanlage Borobudur und den Vulkan Bromo mit unserem gescheiterten Wanderversuch – aber nach zwei Wochen waren wir die vielen Ortswechsel satt! Weiterlesen

brüssel

24 Stunden in Brüssel

Ich liebe Deutschland. Es liegt im Herzen von Europa, umgeben von neun Nachbarstaaten. Nachdem ich in Passau schon die umliegenden Ausflugsziele (Prag und Krumau) erkundet habe, wird es jetzt Zeit zu schauen, welche Metropolen schnell von Köln aus zu erreichen sind.

ERSTES ZIEL: BRÜSSEL

Es liegt einfach so nah und es ist so günstig, mit dem Fernbus dorthin zu fahren! Am liebsten buche ich über das Portal Busliniensuche. Es bietet eine gute Übersicht über die Preise und Abfahrtszeiten aller Buslinien, BlablaCar und die DB.

Dieses Wochenende bin ich schon zum 2. Mal für einen 24-Stunden-Trip nach Brüssel gedüst um Freunde von mir aus Passau treffen.

Der Ausflug ist kurz, aber so, wie ich mir einen guten Städte-Kurztrip vorstelle: Hauptbestandteil sind Spaziergänge durch die Straßen, viel Kaffee trinken, leckeres Essen, und natürlich ein paar Drinks am Abend. Und hier gibt es jetzt für euch eine kleine Übersicht über meine kulinarischen Entdeckungen in Belgiens Hauptstadt🙂

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