Aussichtspunkt Löwenburrg im Siebengebirge

2016 – Über neue Erkenntnisse und alte Erlebnisse

2016 ist auch schon wieder vorbei. Schade, es war ein gutes Jahr voller Outdoor-Erlebnisse. Wer hätte das gedacht? Letztes Jahr um die Zeit bin ich ja erst „in den flachen Norden“ gezogen, wie es in Bayern heißen würde.

Erkenntnisse in 2016

Verliebt in NRW, Wald und 50km Wanderungen

Eine andere Umgebung bringt viel Lernpotenzial mit sich, genauso wie auch Reisen Augen öffnet. Folgendes habe ich 2016 aus meinen Erlebnissen gelernt:

  • NRW ist nicht flach! Es gibt die Eifel, das Rothaargebirge im Sauerland, das Bergische Land bei Köln und viele weitere wunderbare Wanderregionen. Mehr dazu lest ihr im Artikel Wildes NRW – So vielfältig kann Wandern sein.
  • Der Balkan ist die perfekte Reiseregion! – ausgehend von meinem Serbien-Urlaub und den vielen Erzählungen über Montenegro, Bosnien und Co. Es ist heiß, es gibt viele Nationalparks, traumhafte Landschaften, günstiges Essen und die Menschen sind super freundlich. Da muss ich auf jeden Fall nochmal hin!
  • 50km sind wunderbar wanderbar! – besonders gemeinsam mit vielen tollen Bloggerkollegen wie beim Wandermarathon im Westerwald. Aber auch im Bergischen Land bin ich nach 12 Stunden ans Ziel gekommen und man fühlt sich einfach nur erleichtert und stolz auf die getane Strecke!
  • Gruppenreisen sind gar nicht so verkehrt! – wenn man mit 6 Leuten die gleiche Leidenschaft, das Abenteuer an der frischen Luft, teilt und dann noch in einem Land der unbegrenzten Outdoor-Möglichkeiten unterwegs. Die Rede ist von der diesjährigen Premiere der #Fjordchallenge in Norwegen. Ich würde es immer wieder tun!
  • Berge und weite Aussichten sind unersetzlich, aber Wälder sind auch ganz schön! Egal ob Teutoburgerwald (NRW), Hohes Venn (Belgien) oder einfach der Stadtwald in Köln – dichte Baumfelder sind magisch und haben zu jeder Jahreszeit seinen besonderen Flair.
Traumhaftes Waldgebiet im Hohen Venn, Belgien.
Traumhaftes Waldgebiet im Hohen Venn, Belgien.

Ich hoffe Ihr habt dieses Jahr genauso viel erlebt und gelernt und wünsche euch für das Jahr 2017 alles Gute, Gesundheit und viel Zeit draußen an der frischen Luft!

Unbeschriebene Erlebnisse in 2016

Was kommt als nächstes?

Bisher habe ich um ehrlich zu sein noch keine Pläne geschmiedet, keinen Urlaub und nicht einmal eine Wanderung geplant. Alleine Ideen schwirren in meinem Kopf herum.

Was das Blog betrifft gibt es noch einige Wanderungen aus 2016 zu berichten. Weil ich so viel unterwegs war und mich überhaupt nicht entscheiden kann, wo ich anfangen soll, möchte ich euch hiermit gerne dazu einladen, mir die Entscheidung abzunehmen!

Nächster Outdoor-Bericht im Blog

Entscheidungshilfe erwünscht

Und das sind meine Aktivitäten aus dem letzten Jahr, die dich interessieren könnten. Entscheide selbst, was dein Favorit ist 🙂

  1. Wandern im serbischen Nationalpark Fruška Gora. Ich habe euch zwar schon von ein paar serbischen Eindrücken aus Belgrad berichtet, aber noch nicht von meiner Tour raus aus der Stadt, rein in die Natur, wo wir die einzigen Gäste in der Mountain Hut waren, wo man mit Mosquitos kämpft und wo verlassene Häuser als Aussichtspunkte bezeichnet werden.
    Aussichtspunkt Fruska Gora Nationalpark in Serbien
    Aussichtspunkt Fruska Gora Nationalpark in Serbien

     

  2. Das Highlight der #Fjordchallenge: Die Zweitageswanderung in Norwegen. Wir haben Gipfel erklommen, sind Timos selbstgebauten Steinmännchen gefolgt, um in einer verlassenen Farm zu übernachten, wo wir am Bootshaus ein Lagerfeuer gemacht haben. Idyllischer und abenteuerlicher kann ein Urlaub kaum sein.

    Wandern in Stongfjorden, Norwegen bei der #fjordchallenge
    Wandern in Stongfjorden, Norwegen, bei der #fjordchallenge
  3. Chiemgauer Alpen: Ein ungewöhnliches Wanderwochenende. Nicht nur wegen der schönen Bergwelt (Kampenwand und Hochgern) oder des traumhaften Herbstwetters, sondern besonders wegen der Mitwanderer: 1 Wochenende, 2 komplett verschiedene Touren mit 2 verschiedenen Gruppen; unter anderem habe ich Nadine vom Blog KulturNatur kennengelernt und einen alten Wanderfreund aus Passau wieder getroffen.
  4. Lieserpfad, Vulkaneifel: Letztes Jahr um Ostern bin ich mit einer Freundin ein paar Tage raus in die Eifel gefahren. Wir haben das erste Mal seit Schulzeiten in einer Jugendherberge geschlafen, polnisch gegessen, sind 25km entlang der schönen Lieser mit ordentlichen Höhenmetern gewandert und am nächsten Tag etwas Wellness gegönnt. Super Wochenende zum nachmachen!

    Die Lieser in der Vulkaneifel
    Die Lieser in der Vulkaneifel
  5. Monte Troodelöh, Kölnpfad: Der höchste Punkt Kölns und eine wirklich super Sache um der Stadt zu entfliehen: 171km in 11 Etappen „einmal om kölle rum“. Das Beste: Jeder Start- und Endpunkt ist an öffentliche Verkehrsmittel gebunden.

    Monte Troodelöh auf dem Kölnpfad rund um Köln.
    Auf dem Kölnpfad rund um Köln.
  6. Primrose-Hill, London: Das Blog geht zwar eigentlich weniger um Städtetrips, aber genauso wie wandern liebe ich gutes Essen und gute Drinks. Dazu noch eine Aussicht über die Stadt und fertig ist das perfekte Wochenende in der Metropole!

    Ausblick auf London
    Primrose Hill, London
  7. Hohes Venn, Belgien: Jedes Mal, wenn ich nach Aachen fahre, meinen Bruder oder Freunde besuche, denke ich an einen Abstecher ins Hohe Venn in Belgien Richtung Eifel. Zweimal habe ich es geschafft, und jedes Mal war ich beeindruckt von der weiten Moorlandschaft, den Flüsschen und den vielen Brücken und Stegen.
    Über Brücken und Stege im Hohen Venn, Belgien
    Viele Brücken und Stege zeichnen das Hohen Venn aus.

     

  8. Alleine auf Mallorca: Eine ganz alte Schreiblast hätte ich da auch noch loszuwerden: Meine 4-tägige Hüttentour im Tramuntanagebirge im November 2015. Eine super Erfahrung, bei der ich jedoch fast nicht um eine außerplanmäßige Übernachtung im Freien rumgekommen wäre.

    Esel am Cúber-Stausee im Tramuntanagebirge auf Mallorca.
    Blick auf den Cúber-Stausee auf Mallorca.
  9. Wandern mit Alex vom Bergreif-Blog: Mein wohl häufigster Wanderbegleitet war dieses Jahr Alex . Wir haben uns erlaubt, den Mittwoch des Öfteren zu unserem #Wanderwednesday zu küren und so fuhren wir einige Male raus in die Natur um Köln.

Siebengebirge, Bonn: Man muss einfach mal auf dem Drachenfels gewesen sein, auf den schönen Rhein hinabschauen und auf die satten, grünen Hügel. Ein etwas ruhigeres Fleckchen ist Löwenburg. Von dort aus hat man ebenfalls hervorragende Aussichten.

Feuerroute, Naturpark Rheinland: Die Tour ist wohl der Flop des Jahres: 33km Wandertraining für einen Wandermarathon sollten es werden. Es wurden 33km schmerzvoller Spaziergang über viel Asphalt. Allein der Anblick auf das Siebengebirge entschädigte. Einen Bericht gibt’s schon bei Bergreif.

Ahrsteig, Altenahr: Ganz schön hügelig ist es hier in NRW, sobald man sich der Eifel nähert. Eine meiner Favoriten-Wanderungen in 2016 mit schönen Aussichten ins Tal und in die weite Ferne, mit Gipfelkreuzen und Ruinen.

Gipfelkreuz auf dem Ahrsteig bei Altenahr.
Gipfelkreuz auf dem Ahrsteig bei Altenahr

Hier habt ihr die Qual der Wahl!

Viel Spaß beim Entscheiden und Danke für Eure Hilfe!

12 thoughts on “2016 – Über neue Erkenntnisse und alte Erlebnisse

  1. Hallo Simone,

    die Qual der Wahl – ach herrje! Fjordchallenge steht natürlich ganz oben auf der Wunschliste *höhö – AAAABER fast noch lieber wäre mir Dein Beitrag für Deine Zeit auf Mallorca. Das klingt sehr abenteuerlich! 🙂

    LG Bianca

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